Diskussion zu Leid und Lasten

Erhaltene Beiträge:

Andreas Ruh:

Ich freue mich auf eure Beiträge!

Andreas Müller:

Gott, mein perfekter Vater, leidet in jedem Fall mit mir. Er wünscht sich aber auch, dass ich mich nicht selbst unnötig in Leid hineinmanövriere. Ich weiss bspw., dass ich meinem Rücken Sorge tragen sollte. Wenn ich das nicht tue, trage ich dafür Konsequenzen.
Ein Leben ohne Leid
gibt es nur in Ewigkeit.

Christoph Künzli:

Bei Gott macht dies in KEINEM FALL einen Unterschied!
Jesus hat alle unsere Schuld (und damit auch die Schuld unserer Vorfahren) ans Kreuz getragen und stellvertretend dafür bezahlt. Gott kann denjenigen genau so segnen, heilen und vollständig wieder herstellen, der selbstverschuldet leidet wie den der unverschuldet Opfer von Leid und Krankheit wurde. Gott ist nicht ungerecht und bestraft jemanden nochmals für Schuld, für die Jesus schon bezahlt hat. Gott kann AUSNAHMSLOS JEDEN segnen, der sein Vertrauen darauf setzt, dass er aufgrund von Jesus stellvertretendem Tod nun vor Gott vollständig gerecht ist. Das ist das Evangelium! Es ist absolut unverdient, reine Gnade.
Zu oft lassen wir uns aber einreden, dass Gott uns bestraft, uns nicht helfen kann, weil wir es laut den 10 Geboten ja nicht verdienen oder uns doch noch etwas mehr Mühe geben müssten. Wenn wir uns dazu hinreissen lassen, das zu glauben, schneiden wir uns von Gottes Segen ab. Damit „verachten“ wir eigentlich, was Jesus für uns am Kreuz tat.
Dieses Denkschema erkennen und umdenken zu lernen und uns wieder ganz darauf zu verlassen, dass Jesus ALLES getan hat: Das heisst Busse tun.
Wenn Gott keinen Unterschied macht, wer bin ich dass ich dann zwischen Menschen in selbstverschuldetem Leid und unverschuldetem Leid einen Unterschied mache?!